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Glossar

Wärmeaktivierung

Durch dieses Verfahren können Teile wieder miteinander verklebt werden, die mit einem vollständig getrockneten und nicht mehr klebenden Klebstofffilm überzogen sind. Ist die Aktivierungstemperatur erreicht, erlangt der Klebefilm wieder seine Kontaktfähigkeit, sodass die Teile unter Druck miteinander verbunden werden können. Da dies meist nur innerhalb einer gewissen Zeit möglich ist, beachten Sie bitte die Verarbeitungsspanne. Die Aktivierung kann durch IR-Strahler, Heißluft oder Aufbügeln erfolgen.


Wärmefestigkeit

Zur Bestimmung der Wärmefestigkeit einer Verklebung sind folgende Angaben notwendig: Welche Werkstoffe sind miteinander verbunden? Wie gestaltet sich der jeweilige, konkrete Anwendungsfall? Welche Belastungen treten an der Verklebung auf? Daraus ergibt sich, dass eindeutige Angaben zur Wärmefestigkeit nur durch Versuche gemacht werden können. Technische Merkblätter enthalten oft Kurven zur Zugscherfestigkeit von der Temperatur. Jedoch ist beim Lesen dieser Merkblätter zu beachten, dass die Kurven unter optimalen Bedingungen im Labor erstellt wurden und nicht mit konkreten Anwendungsfällen vergleichbar sind, bei denen andere Werkstoffe und/ oder Oberflächen miteinander verklebt werden.


Warmklebeverfahren

Durch dieses Verfahren können Teile wieder miteinander verklebt werden, die mit einem vollständig getrockneten und nicht mehr klebenden Klebstofffilm überzogen sind. Ist die Aktivierungstemperatur erreicht, erlangt der Klebefilm wieder seine Kontaktfähigkeit, sodass die Teile unter Druck miteinander verbunden werden können. Da dies meist nur innerhalb einer gewissen Zeit möglich ist, beachten Sie bitte die Verarbeitungsspanne. Die Aktivierung kann durch IR-Strahler, Heißluft oder Aufbügeln erfolgen.


Weiterverarbeitungsfestigkeit

Ist eine Klebefläche so weit gehärtet, dass kein Fixierdruck mehr benötigt wird oder dass ein Weitertransport und eine Weiterverarbeitung möglich sind, spricht man von Weiterverarbeitungsfestigkeit. Oft beträgt diese nur etwa 20% bis 30% der Endfestigkeit. Jedoch ist zu beachten, dass die Handlingfestigkeit sehr von der Art der zu erwartenden Belastung abhängig ist. Daher sind Merkblattangaben nur Richtwerte.


Welle-Nabe-Verbindungen mit Fügeklebstoffen
optimieren die Kraftübertragung, erlauben gleichmäßige Spannungsverteilung und verhindern Reibkorrosion und Passungsrost. Sollen zwei Metallfügeflächen miteinander verbunden werden, füllen Fügeklebstoffe den Spalt zwischen den gefügten Teilen und bilden nach der Aushärtung eine starke Präzisionsverbindung.

Die Vorteile auf einen Blick:
- Hochfeste Produkte für hohe Kraftübertragung
- Füllt alle Zwischenräume aus und verhindert Korrosion und Passungsrost
- gröbere Tolleranzen sind zulässig
- 100 %iger Oberflächenkontakt – Kräfte und Spannungen werden gleichmäßig verteilt
- Herstellung stärkerer, steiferer Verbindungen
- Kombinieren von unterschiedlichen Materialien möglich
- Einkomponentig – einfach und sauber aufzutragen

Bitte beachten Sie bei der Auswahl des geeigneten Fügeklebstoffs die Größe des Klebespalts, die gewünschte Temperaturbeständigkeit, Festigkeit und Aushärtegeschwindigkeit.