Willkommen bei Hillmann & Geitz

geführte Suche

Zurück

Glossar

S-grün
S-grün Platten sind Kunststoffplatten auf Basis eines reinen ultrahochmolekularen Niederdruckpolyethylens (PE-UHMW TG 1.2) - besonders gefragt in der Antriebs-/ Fördertechnik.

SBR

Kunstkautschuk und wichtiger Rohstoff für lösemittelhaltige Kontaktklebstoffe zum Verkleben von Styropor, Polster- und Isoliermaterialien.


Schrauben
Schrauben gehören als lösbare, kraftschlüssige Verbindungen zu den unersetzlichen Konstruktionselementen. Jedoch können axial und transversal dynamische Belastungen zu ungewolltem Lösen der Schraubverbindung führen. Um dies zu verhindern bringt man vor dem Anziehen der Schraube einen anaeroben Klebstoff in die Öffnung ein, der den freien Raum zwischen den Gewindeflanken der Schraube ausfüllt und damit ein Abgleiten der Teile verhindert.
Zu beachten: Bei der Montage muss eine Gewindeverbindung immer angezogen werden, damit die Gewindeflanken gegeneinander gepresst werden.

Shore-A-Härte

Normiertes Verfahren zur Bestimmung der (Eindruck-)Härte von Elastomeren


Silikonklebstoffe

Kleb- und Dichtstoffe, deren Grundgerüst aus Si-O-Bindungen besteht. Spezielle Typen werden für temperaturbelastbare Klebstoffe verwendet.


Siloxan

Verbindung des Siliziums (Si) mit Sauerstoff (O), die die Struktur Si-O-Si enthält


Standfestigkeit

Widerstand eines in einer senkrechten Fuge befindlichen pastösen Dichtstoffs gegen Absacken unter Einwirkung der Schwerkraft


Stärkeklebstoffe

Wässrige Klebstoffe auf der Basis natürlicher Stärke.


Statischer Mischer

Dieses Rohr enthält eingesetzte Elemente, die zwei Komponenten eines Klebstoffes beim Durchfließen miteinander gleichmäßig vermischt, sodass die Komponenten nicht manuell verrührt werden müssen. Statische Mischer gibt es sowohl als eingebaute Stahlrohre in Klebstoffmaschinen als auch aus Plastik z. B. bei Doppelkartuschen, damit sie leicht ausgetauscht werden können.


Sticks

Diese zylindrischen Stangen sind eine übliche Lieferform für Hotmelts/ Schmelzklebstoffe, die nur mit speziellen Schmelzpistolen weiterverarbeitet werden können. Da Abmessung und Form der Sticks variieren, bitten wir darauf zu achten, dass Sticks und Aufschmelzpistole zueinander passen!


Stöchiometrisches Verhältnis

hier: entsprechend der chemischen Formulierung exakt notwendiges Mischungsverhältnis


Styrol-Butadien-Rubber

Kunstkautschuk und wichtiger Rohstoff für lösemittelhaltige Kontaktklebstoffe zum Verkleben von Styropor, Polster- und Isoliermaterialien.


Styropor

Eingetragenes Warenzeichen von BASF


Substrat

Werkstoff, auf den der Dichtstoff aufgebracht wird


Sekundenklebstoffe

sind lösungsmittelfreie, schnell aushärtende Einkomponenten-Klebstoffe auf der Basis von Cyanacrylsäureestern, welche sich für das hochfeste Verkleben von Metall, Kunststoff und Elastomer miteinander und untereinander eignen. Die Aushärtung dieser Klebstoffe erfolgt über die Luftfeuchtigkeit. Zudem spielen die Temperatur, und der Säuregehalt der Klebeteile eine entscheidende Rolle. Eine Veränderung der Luftfeuchtigkeit (65% bei 20oC) und/oder der Temperatur verändert die Aushärtezeit des Klebstoffs und kann Auswirkung auf dessen Festigkeit haben. Bei geringerer relativer Feuchte wie z. B. im Winter in geheizten Räumen kann die Aushärtung deutlich verzögert werden. Alkalische Oberflächen führen zu einer schnelleren Produktaushärtung als saure Oberflächen. Wenn die Aushärtung durch Faktoren wie z. B. zu großer Klebspalt, poröse oder saure Oberfläche verzögert oder gestört wird, ist der Einsatz eines Aktivators zu empfehlen.

Wichtig:
Nur dünne Klebstoffschichten und kleine Klebeflächen härten schnell und vollständig aus. Zudem sollten die Kontaktflächen immer frei von Öl, Fett und anderen Verunreinigungen sein.


Schmierfett
Schmierfette sind pastöse Schmierstoffe, die aus einem Schmieröl und einem Eindicker (Seife, Bentonite, Polyharnstoffe, PTFE ...) bestehen. Je nach Fließfähigkeit unterscheidet man zwischen Pasten, Ölen und Fetten.
Neben der Verwendung von Schmierstoffen im täglichen Gebrauch zur Verringerung von Reibung und Verschleiß von Maschinenteilen, werden Schmierstoffe auch als Korrosionsschutz und zur Wartung eingesetzt. Darüber hinaus umfasst unser Produktspektrum auch Wartungsprodukte zur Reinigung, Pflege und Reparatur.
Bei der Wahl des richtigen Schmierstoffs helfen wir Ihnen gerne weiter.

Schleifen und Bürsten

Verölte Oberflächen müssen vor dem Schleifen mit Schleifleine oder dem Bürsten auf jeden Fall entfettet werden. Danach werden die äußeren Trennschichten je nach Intensität bis ins ungestörte Gefüge des Kernmaterials abgetragen.


Strahlen
Vor dem Strahlen müssen die Klebeteile unbedingt entfettet werden. Diese Oberflächenbehandlung bietet bei schwierig geformten Konturen eine ausreichende Oberflächenaktivierung. Für Eisenmetall und Stahl empfehlen wir hochabrasives Strahlgut wie Hartgusskies mit einer Körnung von 0,3 bis 1 mm; für Buntmetalle und Edelstahl empfiehlt sich Elektrokorund mit einer Körnung von 0,3 bis 1 mm, da die Korrosionsneigung mit Elektrokorund im Gegensatzt zu anderem Strahlgut stark abgeschwächt wird.

Entstauben
Nach der Strahlbehandlung kann der Staub auf der Oberfläche der Fügeteile als Trennschicht bei der Verklebung wirken. Daher ist er unbedingt mit einem sauberen Lappen oder Papiervlies zu entfernen.

Verarbeitung der gestrahlten Oberflächen
Die gestrahlten aktiven Oberflächen werden bei der Lagerung schnell deaktiviert oder bilden bereits nach einigen Stunden Korrosionskeime, welche die Adhäsion der Klebung beeinträchtigen. Daher sollten sie umgehend verarbeitet werden, indem z. B. eine Primerschicht aufgetragen wird.