Willkommen bei Hillmann & Geitz

geführte Suche

Zurück

Glossar

Polycarbonat
Polycarbonat ist ein extrem leichter und robuster Konstruktionskunststoff, der eine hohe Transparenz und gute Schlagzähigkeit aufweist und häufig als Ersatz für Glas verwendet wird.
Aus Polycarbonat werden z. B. Stegplatten gefertigt, die absolut hagelsicher sind und durch eine sehr stabile Bauweise das Bruchrisiko bei Montage und Transport reduzieren.

Polyamid 6.6 (PA 6.6)
Polyamid 6.6 ist der Standardkunststoff für hoch beanspruchte Teile im Maschinen- , Fahrzeug- und Apparatebau.

Polyamid 6 (PA 6)
Polyamid 6 (PA 6) zeichnet sich durch gute Dämpfungs- und Verschleißeigenschaften aus und eignet sich damit als universelles Material für Konstruktion und Instandhaltung.

Polyethylen 500 (PE 500)
Polyethylen 500 (PE 500) ist ein Konstruktionswerkstoff, der viel schlag- und verschleißfester als normales Polyethylen, lässt sich aber mit regulärem Metallbearbeitungswerkzeug sehr gut bearbeiten.

Polyethylen 300 (PE 300)
Polyethylen 300 ist ein Konstruktionswerkstoff, der durch eine hohe Dichte und gute chemische Beständigkeit besticht, mit der dieser Kunststoff gegen Säuren, Laugen, diverse organische Lösungsmittel und Warmwasser unempfindlich ist.

Polyethylen 1000 (PE 1000)
Polyethylen 1000 (PE 1000) ist in Platten- und Rundstabform verfügbar. Polyethylen 1000 ist ein gegenüber niedrigen Temperaturen besonders beständiger Konstruktionswerkstoff und eignet sich hervorragend für schwer belastete, mechanische Konstruktionselemente wie Laufräder und Kettenführungen. PE 1000 ist sehr gut mit den regulären Zerspanungstechniken zu bearbeiten.

Pastös

Pastenförmig, streichbar


PE

Abkürzung von Polyethylen


Plastisch

Dauerhaft und irreversibel verformbar unter Krafteinwirkung


Plastische Dichtstoffe

Bei der Auswahl eines Dichtstoffes ist sein deformationsmechanisches Verhalten zu berücksichtigen. Unter Krafteinwirkung verformt sich jeder Dichtstoff. Ist der verformbare Anteil im Dichtstoff größer als der gummiartige, elastische Anteil, spricht man von einem plastischen Dichtstoff. Hierzu gehören alle Formen von Butyl- und Polyisobutylen-Dichtstoffen wie Profile und extrudierte Dichtstoffe, Knetmassen, Hotmelt-Butyle und spritzbare Dichtstoffe.


Plastoelastisch

Vorwiegend elastisch mit noch merklich plastischen Anteilen


Polar

Ein Dipolmoment aufweisend


Polyaddition
Chemischer Reaktionstyp zum Aufbau von Makromolekülen ohne Abspaltung von Nebenprodukten
Neue Bezeichnung: Additionspolymerisation als Stufenreaktion: stufenweise Polyreaktion ohne Abspaltung von Nebenprodukten

Polykondensation

Chemischer Reaktionstyp zum Aufbau von Makromolekülen mit Abspaltung von Nebenprodukten


Polymer

Kunststoff, der durch eine Polymerisationsreaktion hergestellt wird. Alle Klebstoffe im ausgehärteten zustand sind Polymere.


Polymerisation

Die Polymerisation ist eine chemische Reaktion, durch die ein Klebstoff vom flüssigen in den festen Zustand übergeht. Dabei verketten sich Monomere zu riesigen Makromolekülen, den Polymeren. Sobald die Reaktion erst einmal angestoßen wurde, läuft sie als Kettenreaktion mit rasant ansteigender Geschwindigkeit ab.


Polymerisieren

Die Polymerisation ist eine chemische Reaktion, durch die ein Klebstoff vom flüssigen in den festen Zustand übergeht. Dabei verketten sich Monomere zu riesigen Makromolekülen, den Polymeren. Sobald die Reaktion erst einmal angestoßen wurde, läuft sie als Kettenreaktion mit rasant ansteigender Geschwindigkeit ab.


Polyol

Polyol ist ein reaktiver Bestandteil von PUR-Klebstoffen und reagiert mit Isocyanat zu Polyurethan.


Polyreaktion
Neue Bezeichnung: Polymerisation

POM

Abkürzung von Polyoximethylen


PP

Abkürzung von Polypropylen


Präpolymer

Reaktiver Vorläufer eines Polymermoleküls


Prepolymer

Prepolymer ist der flüssiger Bestandteil von 1-K-PUR-Klebstoffen, der mit Wasser zu einem festen Endprodukt vernetzt.


Pressdruck

Beispielsweise bei Kontaktklebstoffen wird im Gegensatz zum Fixierdruck ein gewisser Mindestdruck benötigt, damit eine Verbindung zwischen den Fügeteilen überhaupt zustande kommt. Dieser wird als Pressdruck bezeichnet.


Primer

Spezielle Lösung, die die Haftung des Klebstoffs auf schwierig zu verklebenden Werkstoffen verbessert.


PS

Abkürzung von Polystyrol


PTFE

Abkürzung von Polytetrafluorethylen (Teflon)


PU

auch PUR: Abkürzung von Polyurethan


PUR Hotmelts

Während normale Schmelzklebstoffe thermoplastisch bleiben, d. h. sich durch höhere Temperaturen wieder lösen lassen, enthalten reaktive Schmelzklebstoffe wie die PUR-Hotmelts Prepolymere. Diese reagieren mit Wasser zu einem nicht mehr aufschmelzbaren Endprodukt, wenn eines der Fügeteile so porös ist, dass die zur Vernetzung benötigte Feuchtigkeit einwandern kann.


PVC

Abkürzung von Polyvinylchlorid


Paste

Eine Paste ist ein Feststoff-Flüssigkeitsgemisch (Suspension) mit einem hohen Gehalt an Festkörpern. Pasten sind nicht mehr fließfähig, sondern streichfest.


Plasma-Vorbehandlung

In einer Vakuumapparatur werden die Werkstücke für einige Sekunden oder Minuten einem „kalten“ Plasma ausgesetzt, dessen Gasphasen-Prozess leicht zu überwachen und zu regeln ist. Für kurze Zeit werden die Oberflächen durch Oxidation und Entfettung so aktiviert, dass bei unverzüglicher Verklebung ein gutes Ergebnis zu erwarten ist.