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Glossar

Katalysator

Der Katalysator beschleunigt eine chemische Reaktion ohne selbst daran beteiligt zu sein. Ein Katalysator ist bei der Verwendung von 1- und 2-K-PUR-Klebstoffen eingesetzt, um die Härtezeit (Aushärtezeit) zu verkürzen. Jedoch verkürzt sich dadurch auch die Topfzeit (Verarbeitungszeit), wodurch der Einsatz eines Katalysators vorrangig in speziellen 2-K-Anlagen sinnvoll ist.


KH

Abkürzung von Kohlenwasserstoffharz


Klimawechseltest

Oberbegriff für Tests, bei denen Prüfkörper wechselnden Klimata, z.B. von -40 bis +80°C bei definierten Luftfeuchten ausgesetzt werden.


Kohäsion

Die Kohäsion bezeichnet die innere Festigkeit des abgebundenen Klebstoff-Filmes. Zusammen mit der Adhäsion bestimmt sie die Festigkeit der Verbindung.


Kontaktklebezeit

Zeitspanne, in der zwei Fügeteile nach dem Klebstoffauftrag noch miteinander verbunden werden können.


Kovalente Bindung

Atomare Bindung, basierend auf überlappenden Elektronenorbitalen


Kontaktklebstoff
Kontaktklebstoffe (auch als „Kraftkleber“ bekannt) können sowohl lösemittelhaltige Klebstoffe als auch Dispersionsklebstoffe sein, die im Kontaktklebeverfahren verarbeitet werden.
Dazu werden zunächst beide Klebeflächen gleichmäßig mit Klebstoff bestrichen. Dann lässt man das Lösemittel/Wasser so lange ablüften, bis der Klebefilm sich trocken anfühlt, das heißt bei der Fingerprobe keine Fäden mehr zieht und nur noch eine geringe Soforthaftung aufweist. Im nächsten Schritt müssen die Klebeflächen innerhalb der offenen Verarbeitungszeit exakt zusammengefügt werden. Eine Korrektur ist nicht möglich. Um eine gute Verklebung zu erzielen, ist es nötig, die Klebeflächen kurz unter möglichst hohem Druck zusammenzupressen.

Korrosionsschutz

Als Korrosionsschutz bezeichnet man Maßnahmen zur Vermeidung von Schäden, die durch Korrosion an metallischen Bauteilen hervorgerufen werden können. Da eine absolute Korrosionsbeständigkeit nicht hergestellt werden kann, zielen die ergriffenen Schutzmaßnahmen im Allgemeinen darauf, die Geschwindigkeit des korrosiven Angriffs so weit zu verringern, dass eine Schädigung des Bauteils während seiner Lebensdauer vermieden werden kann.


Korona-Vorbehandlung
Bei der Vorbehandlung von Polyolefinen durch Corona-Entladung werden nieder- und hochfrequente Ströme durch das Material hindurch entladen. Gleichzeitig wird die Kunststoffoberfläche mit Elektronen beschossen, wodurch sie oxidiert und stark polarisiert. Die aktiven Oberflächen sollten jedoch unverzüglich verklebt werden, bevor die Deaktivierung einsetzt.